Neu-Delhi, 18. Oktober 2026 – Ein einziger Sekundenbruchteil kann im Laufsport Geschichte schreiben. Beim Delhi-Halbmarathon 2026 hat der Kenianer Charles Matata einen neuen Streckenrekord aufgestellt. Mit einer beeindruckenden Zeit von 58:52 Minuten unterbot er die bisherige Bestmarke um genau eine Sekunde. Bei den Frauen sicherte sich die Äthiopierin Wudinesh Alemu den Sieg.
Charles Matata verbessert Streckenrekord um eine Sekunde
Der Kenianer Charles Matata sorgte beim Vedanta Delhi Half Marathon 2026 für das sportliche Highlight des Tages.
Für die 21,0975 Kilometer lange Halbmarathondistanz benötigte er lediglich 58 Minuten und 52 Sekunden. Damit verbesserte er den bisherigen Streckenrekord von 58:53 Minuten, den der Äthiopier Amedework Walelegn im Jahr 2020 aufgestellt hatte.
Der neue Rekord bedeutet gleichzeitig eine persönliche Bestleistung für Matata. Seine bisherige Bestzeit lag bei 59:15 Minuten.
Besonders bemerkenswert: Bereits im vergangenen Jahr hatte sein Zwillingsbruder Alex Matata den Delhi-Halbmarathon gewonnen. Dieser triumphierte 2025 mit einer Zeit von 59:50 Minuten.
Damit bleibt der Sieg in der Familie, während Charles Matata die Bestmarke der traditionsreichen Veranstaltung auf ein neues Niveau hebt.
Kenianischer Dreifacherfolg bei den Männern
Nicht nur der Sieger überzeugte mit einer herausragenden Leistung. Auch die weiteren Podiumsplätze gingen an Läufer aus Kenia.
Samwel Nyamai Mailu erreichte das Ziel nach 59:24 Minuten und sicherte sich damit den zweiten Platz.
Stanley Waithaka Mburu komplettierte das Podium mit einer Zeit von 59:33 Minuten.
Damit blieben alle drei Medaillengewinner unter der prestigeträchtigen Marke von einer Stunde.
Wudinesh Alemu gewinnt das Frauenrennen
Auch bei den Frauen gab es hochklassige Leistungen.
Die Äthiopierin Wudinesh Alemu setzte sich gegen die internationale Konkurrenz durch und gewann den Halbmarathon in 1:06:35 Stunden.
Auf dem zweiten Platz folgte die Kenianerin Selah Businei mit 1:07:01 Stunden.
Dritte wurde ihre Landsfrau Cynthia Chelangat Chepkwony, die nach 1:07:32 Stunden die Ziellinie überquerte.
Während bei den Männern alle Podiumsplätze an Kenia gingen, setzte sich bei den Frauen somit eine äthiopische Läuferin durch.
Ergebnisse Delhi-Halbmarathon 2026
Männer – Elite
- Charles Matata (Kenia) – 58:52 Minuten
- Samwel Nyamai Mailu (Kenia) – 59:24 Minuten
- Stanley Waithaka Mburu (Kenia) – 59:33 Minuten
Frauen – Elite
- Wudinesh Alemu (Äthiopien) – 1:06:35 Stunden
- Selah Businei (Kenia) – 1:07:01 Stunden
- Cynthia Chelangat Chepkwony (Kenia) – 1:07:32 Stunden
Auch indische Läufer überzeugen
Neben den internationalen Spitzenathleten standen beim Delhi-Halbmarathon auch die besten indischen Läuferinnen und Läufer im Mittelpunkt.
In der indischen Männer-Elitewertung gewann Shailesh Kushwaha in 1:05:05 Stunden.
Bei den Frauen sicherte sich Ankita Dhyani mit einer Zeit von 1:12:46 Stunden den nationalen Elitetitel.
Beide Athleten konnten sich damit erfolgreich gegen ihre heimische Konkurrenz behaupten.
Rund 40.000 Teilnehmer beim Delhi-Halbmarathon
Der Vedanta Delhi Half Marathon gehört zu den bedeutendsten Straßenlaufveranstaltungen Asiens.
Bei der 21. Ausgabe am 18. Oktober 2026 waren rund 40.000 Menschen bei den verschiedenen Wettbewerben auf den Straßen der indischen Hauptstadt unterwegs.
Neben dem internationalen Elite-Halbmarathon gehören unter anderem ein 10-Kilometer-Lauf sowie weitere Laufwettbewerbe zum Veranstaltungsprogramm.
Der Halbmarathon besitzt das Gold Label von World Athletics und zieht regelmäßig internationale Spitzenathleten an.
Rekord bringt Matata zusätzliches Preisgeld
Die Rekordleistung von Charles Matata zahlt sich auch finanziell aus.
Für seinen Sieg erhält der Kenianer ein Preisgeld von 27.000 US-Dollar. Hinzu kommt ein Rekordbonus in Höhe von 12.000 US-Dollar.
Damit sichert sich Matata insgesamt 39.000 US-Dollar für seinen historischen Erfolg in Neu-Delhi.
Fazit: Eine Sekunde entscheidet über die Geschichte des Delhi-Halbmarathons
Der Delhi-Halbmarathon 2026 wird vor allem wegen der außergewöhnlichen Rekordleistung von Charles Matata in Erinnerung bleiben.
Mit 58:52 Minuten verbesserte der Kenianer die sechs Jahre alte Streckenbestmarke um exakt eine Sekunde.
Auch Wudinesh Alemu überzeugte bei den Frauen mit einer starken Siegerzeit von 1:06:35 Stunden.
Die hochklassigen Ergebnisse unterstreichen einmal mehr die Bedeutung des Delhi-Halbmarathons als internationaler Treffpunkt der Langstreckenelite.




