Portsmouth feiert den größten Great South Run aller Zeiten


Der AJ Bell Great South Run 2026 hat in Portsmouth für eine Rekordkulisse gesorgt. Laut Veranstalter nahmen 23.500 Läuferinnen und Läufer am 10-Meilen-Klassiker teil. Dazu kamen mehr als 75.000 Zuschauer entlang der Strecke. Die Veranstaltung war damit die bisher größte Austragung des Rennens.


Sportlich standen vor allem die Siege von Kadar Omar und Hannah Irwin im Fokus. Der Great South Run war erneut Austragungsort der UK Athletics 10-Mile Championships, wodurch ein starkes Elitefeld am Start stand. Omar sicherte sich den Sieg im Männerrennen, bei den Frauen setzte sich Irwin in einem engen Rennen durch.


Neben den Eliteleistungen spielte in Portsmouth auch die Atmosphäre eine große Rolle. Musikpunkte an der Strecke, Charity-Aktionen und ein spezielles Finisher-Erlebnis sorgten dafür, dass das Rennen erneut seinen Ruf als eines der beliebtesten Straßenlauf-Events Großbritanniens untermauerte.


Mehr als nur ein Eliterennen


Der Great South Run lebt von seiner Mischung aus Massenlauf und Spitzensport. Dass 2026 so viele Teilnehmer und Zuschauer dabei waren, unterstreicht die Bedeutung des Rennens im britischen Laufkalender. Gleichzeitig zeigt das Event, wie populär Distanzen jenseits von 10 Kilometern und Halbmarathon weiterhin sind.


Für runportal.de ist der Great South Run 2026 ein gutes Beispiel dafür, wie ein Straßenlauf auch ohne Marathondistanz große Aufmerksamkeit erzielen kann – mit Rekordbeteiligung, Titelkämpfen und echter Volkslauf-Atmosphäre.