Wenn in Deutschland über späte Herbst-Ultras gesprochen wird, fällt der Röntgenlauf fast automatisch. Die Veranstaltung in Remscheid hat sich über viele Jahre einen festen Platz im Kalender erarbeitet und ist längst mehr als nur ein regionaler Landschaftslauf. Auch 2026 stand die Ultra-Hauptdistanz über 63,3 Kilometer wieder im Mittelpunkt. Gestartet wurde am Sonntag, 25. Oktober, um 8:30 Uhr.
63,3 KILOMETER UND 1.340 HÖHENMETER
Die Ultra-Strecke entspricht zu rund 90 Prozent einer kompletten Runde über den Original-Röntgenweg. Nach einer Einführungsrunde durch die Lenneper Altstadt geht es hinaus auf eine anspruchsvolle Strecke mit vielen Profilwechseln, Waldpassagen und längeren Anstiegen. Offiziell sind rund 1.340 Höhenmeter angegeben. Genau diese Mischung macht den Reiz der Veranstaltung aus: Der Röntgenlauf ist kein Asphalt-Ultra zum Rollenlassen, sondern ein echter Landschafts- und Ausdauerlauf.
TEIL DES DUV-CUPS
2026 ist der Röntgenlauf außerdem Teil des DUV-Cups. Das erhöht den sportlichen Stellenwert zusätzlich, weil damit auch Athletinnen und Athleten aus der deutschen Ultraszene gezielt nach Remscheid schauen. Wer im DUV-Cup Punkte sammeln will, kommt an traditionsreichen Rennen wie diesem kaum vorbei. Das stärkt die Qualität im Feld und sorgt zugleich für mehr mediale Relevanz.
WARUM DIE VERANSTALTUNG SO BELIEBT IST
Viele Ultras leben von ihrer Eigenart – und der Röntgenlauf hat davon reichlich. Das beginnt bei der Streckenführung, reicht über die herbstliche Atmosphäre im Bergischen Land bis hin zur starken Identifikation der Region mit dem Rennen. Hinzu kommt ein erfahrenes Organisationsteam, das den Lauf über Jahre weiterentwickelt hat. Für viele Teilnehmer ist der Röntgenlauf nicht nur Wettkampf, sondern jhresziehl.

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