Peking-Marathon 2026: Olympiasieger Tamirat Tola pulverisiert Streckenrekord

Peking, 18. Oktober 2026 – Ein historischer Triumph beim Peking-Marathon 2026! Der äthiopische Olympiasieger Tamirat Tola hat den traditionsreichen Marathon in Chinas Hauptstadt mit einer herausragenden Zeit von 2:03:10 Stunden gewonnen. Damit verbesserte der 35-Jährige den bisherigen Streckenrekord um unglaubliche 3 Minuten und 56 Sekunden. Insgesamt gingen 32.000 Läuferinnen und Läufer an den Start.

Tamirat Tola stellt neuen Streckenrekord auf

Der Olympiasieger von Paris 2024 war als einer der großen Favoriten zum Peking-Marathon angereist. Bereits im Vorfeld hatte Tola angekündigt, die bisherige Streckenbestmarke angreifen zu wollen.

Diese hatte seit 2019 Bestand. Damals war der Kenianer Mathew Kipkoech Kisorio eine Zeit von 2:07:06 Stunden gelaufen.

Am Sonntag zeigte Tola, warum er zu den besten Marathonläufern der Welt gehört. Nach 42,195 Kilometern erreichte er das Ziel in beeindruckenden 2:03:10 Stunden.

Mit seiner Leistung unterbot er nicht nur den bisherigen Streckenrekord deutlich, sondern erzielte auch die schnellste jemals bei einem Marathon auf chinesischem Boden gelaufene Zeit.

Entscheidung fällt nach Kilometer 30

Das Männerrennen entwickelte sich zunächst zu einem schnellen und spannenden Wettkampf.

In der Anfangsphase bildete sich eine größere Spitzengruppe, die bis Kilometer 15 auf sechs Läufer zusammenschrumpfte.

Nach etwa 20 Kilometern bestimmten vor allem drei äthiopische Spitzenläufer das Tempo.

Bei Kilometer 31 setzte Tamirat Tola schließlich seine entscheidende Attacke. Er löste sich von seinen Konkurrenten und lief allein an der Spitze weiter.

Seinen Vorsprung verteidigte er bis zum Ziel und sicherte sich mit deutlichem Abstand den Sieg.

Drei Äthiopier unterbieten den bisherigen Streckenrekord

Nicht nur Tamirat Tola sorgte für eine außergewöhnliche Leistung. Auch die beiden nächstplatzierten Läufer blieben deutlich unter der alten Streckenbestmarke.

Muktar Edris aus Äthiopien belegte in 2:04:34 Stunden den zweiten Platz.

Sein Landsmann Adane Kebede Gebre erreichte nach 2:05:10 Stunden als Dritter das Ziel.

Damit gelang Äthiopien ein kompletter Dreifacherfolg bei den Männern. Besonders bemerkenswert: Alle drei Podiumsplätze gingen an Athleten, die schneller liefen als der bisherige Streckenrekord.

Frauenrennen: Anchinalu Genaneh verteidigt ihren Titel

Auch bei den Frauen ging der Sieg nach Äthiopien.

Anchinalu Dessie Genaneh gewann den Peking-Marathon 2026 in 2:20:36 Stunden und konnte damit ihren Vorjahressieg wiederholen.

Hinter ihr überzeugten zwei chinesische Läuferinnen.

Cirencuomu belegte in 2:23:48 Stunden den zweiten Platz und verbesserte ihre persönliche Bestleistung.

Dritte wurde Lu Ying mit einer Zeit von 2:24:24 Stunden. Auch sie stellte eine neue persönliche Bestzeit auf.

Peking-Marathon 2026: Ergebnisse im Überblick

Männer – Marathon

  1. Tamirat Tola (Äthiopien) – 2:03:10 Stunden
  2. Muktar Edris (Äthiopien) – 2:04:34 Stunden
  3. Adane Kebede Gebre (Äthiopien) – 2:05:10 Stunden

Frauen – Marathon

  1. Anchinalu Dessie Genaneh (Äthiopien) – 2:20:36 Stunden
  2. Cirencuomu (China) – 2:23:48 Stunden
  3. Lu Ying (China) – 2:24:24 Stunden

32.000 Läufer beim Peking-Marathon 2026

Der Peking-Marathon zählt zu den traditionsreichsten Straßenlaufveranstaltungen Asiens. Die erste Ausgabe fand bereits 1981 statt.

Bei der diesjährigen Veranstaltung gingen insgesamt 32.000 Läuferinnen und Läufer an den Start. Das Interesse war allerdings deutlich größer: Mehr als 265.000 Menschen hatten sich um einen Startplatz beworben.

Der Startschuss fiel um 7:30 Uhr Ortszeit auf dem berühmten Tiananmen-Platz im Herzen Pekings.

Von dort führte die 42,195 Kilometer lange Strecke durch die chinesische Hauptstadt bis zur Landscape Avenue im Olympic Park.

In diesem Jahr wurde der Marathon gemeinsam mit den chinesischen nationalen Marathonmeisterschaften ausgetragen.

Tamirat Tola bestätigt seine Weltklasse

Für Tamirat Tola ist der Sieg in Peking ein weiterer bedeutender Erfolg seiner Karriere.

Der Äthiopier hatte bereits bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2022 in Eugene die Goldmedaille im Marathon gewonnen.

Zwei Jahre später krönte er sich bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris zum Olympiasieger. Dort stellte er mit 2:06:26 Stunden zugleich einen neuen olympischen Marathonrekord auf.

Seine persönliche Bestleistung liegt bei 2:02:59 Stunden. Beim Peking-Marathon blieb er damit lediglich elf Sekunden über seiner eigenen Bestzeit.

Diese beeindruckende Konstanz unterstreicht seine Stellung unter den schnellsten Marathonläufern der Welt.

Fazit: Historischer Marathontag in Peking

Der Peking-Marathon 2026 wird als einer der schnellsten in die Geschichte der Veranstaltung eingehen.

Tamirat Tola pulverisierte den sieben Jahre alten Streckenrekord um fast vier Minuten und setzte damit ein deutliches Ausrufezeichen in der internationalen Marathonszene.

Mit drei äthiopischen Läufern unter der bisherigen Bestmarke und dem erfolgreichen Titelverteidigungslauf von Anchinalu Genaneh bot das Rennen zahlreiche sportliche Höhepunkte.

Für die Marathonwelt bleibt vor allem eine Zahl in Erinnerung: 2:03:10 Stunden – der neue Streckenrekord von Peking.