Der Tahiti Moorea Ultra Trail hat auch 2026 wieder gezeigt, warum dieses Rennen so besonders ist. Auf der Königsdistanz über 101,9 Kilometer setzte sich am Samstag, 24. Oktober, der Franzose Yoann Lecauchois in 11:45:16 Stunden durch. Damit verteidigte er seinen Titel und bestätigte seine starke Verbindung zu den anspruchsvollen Trails auf Moorea in Französisch-Polynesien.


EINE TITELVERTEIDIGUNG UNTER BESONDEREN BEDINGUNGEN


Ultra-Rennen in tropischem Klima stellen Athletinnen und Athleten vor andere Herausforderungen als klassische Berg- oder Waldultras in Europa. Hohe Luftfeuchtigkeit, Wärme, technisch schwierige Passagen und steile Anstiege verlangen nicht nur Kondition, sondern auch kluges Rennmanagement. Lecauchois meisterte diese Mischung erneut am besten. Laut verfügbaren Ergebnisberichten lag er im Ziel 20 Minuten und 51 Sekunden vor Alexis Sevennec. Rang drei ging an Benoît Ribeiro mit 29 Minuten und 51 Sekunden Rückstand auf den Sieger.


EINE STRECKE MIT HOHEM ABENTEUERFAKTOR


Die Langdistanz führte über rund 101,9 Kilometer und etwa 3.530 Höhenmeter. Gelaufen wurde durch dichtes Grün, auf wurzeligen und felsigen Pfaden sowie entlang spektakulärer Ausblicke auf das Meer. Allein diese Kombination macht das Event journalistisch interessant. Für viele Leser ist ein Rennen wie der Tahiti Moorea Ultra Trail gerade deshalb faszinierend, weil es den Ultralaufsport in einer Umgebung zeigt, die sich deutlich von europäischen Standardbildern unterscheidet.


LECAUCHOIS BESTÄTIGT SEINE KLASSE


Bereits 2025 hatte Yoann Lecauchois die Hauptdistanz auf Moorea gewonnen. Dass er nun auch 2026 erfolgreich war, spricht für Konstanz und Rennintelligenz. Solche Doppelerfolge bleiben im Ultra-Bereich im Gedächtnis, weil jeder Sieg über eine so lange und anspruchsvolle Strecke aufs Neue erarbeitet werden muss.