Der Derbi de las Aficiones hat auch 2026 seinem besonderen Ruf alle Ehre gemacht. Das 10-km-Rennen in Madrid verbindet sportliche Leistung mit Fußball-Rivalität und Teamwertung – und genau diese Mischung sorgte am Sonntag, 25. Oktober, erneut für Aufmerksamkeit. Sportlich stand Rodrigo Mendoza im Mittelpunkt: Er gewann in 28:16 Minuten und stellte damit einen neuen Streckenrekord auf.


MENDOZA LÄUFT EIN SOUVERÄNES RENNEN


Mendoza dominierte das Rennen von Beginn an und lief einem klaren Sieg entgegen. Auf Platz zwei kam Nicolás Regidor in 29:05 Minuten, Dritter wurde Sergio Salinero in 29:16 Minuten. Die neue Bestmarke ist bemerkenswert, weil sie zeigt, dass der Derbi sportlich weit mehr ist als nur ein thematisch originelles Stadtrennen. Auch in diesem Jahr wurde auf hohem Niveau gelaufen.


CARLA MARTÍNEZ GONZÁLEZ BESTE FRAU


Bei den Frauen gewann Carla Martínez González in 33:16 Minuten. Dahinter folgten Laura Martínez Cabañas mit 33:39 Minuten und Nadine López Capezzera mit 34:39 Minuten. Auch das spricht für eine starke Leistungsdichte. Vor allem die ersten drei Athletinnen prägten das Rennen, wobei Carla Martínez ihren Sieg souverän absicherte.


DAS BESONDERE FORMAT DES DERBIS


Anders als bei vielen klassischen 10-km-Rennen geht es beim Derbi de las Aficiones nicht nur um Einzelplatzierungen. Die Teilnehmer entscheiden sich bereits bei der Anmeldung für eine Mannschaft: die Vikingos oder die Indios. Aus den Laufzeiten ergibt sich am Ende eine Durchschnittswertung, die über den Teamsieg entscheidet. 2026 setzten sich die Vikingos mit einer durchschnittlichen Zeit von 51:12 Minuten gegen die Indios mit 52:11 Minuten durch. Es war der zehnte Gesamtsieg der Vikingos, womit sie ihre Führung in der historischen Bilanz weiter ausbauten.